Frittier-Tipp 1: Der beste Frittierteig

Frittieren wird eigentlich erst so richtig spannend, wenn ein Teig hinzukommt. Unser Tipp verrät dir, wie dein Teig richtig schön knusprig wird.


Das Grundrezept: Der Ausbackteig


Zutaten:


  • 200g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 100ml kaltes Wasser
  • 100ml Milch oder Buttermilch


  • Optional: 2 Eier


Unser Tipp! Statt Backpulver kannst du auch Maisstärke verwenden. In diesem Fall solltest du 100g Mehl und 100g Stärke benutzen.


Im Prinzip gibt es ein einfaches Grundrezept für Frittierteig, das sich leicht variieren lässt. Wichtig ist vor allem die Konsistenz des Teigs. Natürlich soll es keine Flocken geben, zu flüssig oder zu fest soll er aber auch nicht sein. Vermische zunächst Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel. Wenn du möchtest, kannst auch 2 Eier hinzugeben, damit der Teig besonders knusprig wird. Hierzu trennst du Eigelb und Eiweiß voneinander und verrührst das Eigelb mit dem Mehlgemisch. Das Eiweiß schlägst du zu steifem Eischnee und hebst es locker unter die Mischung. Gib anschließend Milch und Wasser unter ständigem Rühren hinzu bis der Teig cremig ist.


Wenn du möchtest, kannst du dem Ausbackteig auch weitere Gewürze hinzufügen, wie z.B. Pfeffer oder, wenn du es gerne scharf magst, Paprikagewürz oder Chili.


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Tempura


Abwandlungen: Bierteig, Tempura und Frittierteig ohne Ei / Milch (vegan)


Zutaten:


  • 200g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 300ml Bier
  • Optional: 2 Eier


Das Grundrezept lässt sich ganz einfach abwandeln. Beliebt ist der sogenannte Bierteig. Wie der Name schon sagt, ist Bier bei dieser Version eine entscheidende Zutat. Für eine Menge von etwa 1kg Frittiergut empfiehlt sich ein halber Liter Bier. Helles, Lager oder Schwarzbier eignen sich sehr gut, während du lieber auf Pils verzichten solltest, da es zu bitter ist und der Teig damit einen bitteren Beigeschmack bekommt. Auch bei dieser Variante sind die Eier optional.


Zutaten:


  • 200g Tempura- oder Weizenmehl
  • 200ml eiskaltes Wasser
  • 1 Ei


Unser Tipp! Zum Rühren Stäbchen verwenden, damit der Teig schön flüssig bleibt.


Tempura ist die japanische Art zu frittieren und reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Wahrscheinlich geht Tempura auf das lateinische Wort Tempora (Zeit) zurück und wurde von portugiesischen Missionaren exportiert, die in der Fastenzeit (Quatember) kein Fleisch aßen.


Tempura-Teig eignet sich vor allem zum Frittieren von Fisch, Meeresfrüchten, Pilzen und Gemüse. Es gibt fertige Mischungen, die du im Asia-Supermarkt um die Ecke kaufen kannst oder, falls es keinen gibt, machst du ihn einfach selbst. Das spezielle Tempuramehl, wie es in Japan verwendet wird, findest du ebenfalls im Asia-Supermarkt. Alternativ kannst du aber auch Weizenmehl verwenden.


Tempura gelingt am Besten, wenn man ihn sofort benutzt. Heize deine Fritteuse also schon einmal vor, damit du direkt loslegen kannst. Verrühre dann das Ei mit dem Eiswasser (am besten vorher im Tiefkühler aufbewahren) und füge anschließend das Mehl unter Rühren hinzu.


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Frittiertes

Servier-Geschirr von James Martin Gastro

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