Tapeten: Wir räumen mit diesen 5 Vorurteilen auf

Angesagte Tapeten sorgen jetzt für den Wow-Effekt!

Wände mit Tapeten verschönern


Raufaser, mehr spießig als cool, kompliziert in der Anbringung? Tapeten haben nicht gerade den besten Ruf, wenn es um Stilgefühl und Funktionalität geht. Dabei ist das altmodische Bild längst überholt, denn seit kurzem ziehen die Wandkleider wieder in die Interior-Welt ein – und das rund um den Globus.


Blümchentapete wie zu Großmutters Zeiten suchen wir bei dem aktuellen Trend allerdings vergebens, denn die neuen Exemplare punkten mit kreativen Mustern und gewagten Farben. Wir haben mit den fünf gängigsten Vorurteilen aufgeräumt und zeigen, warum es sich lohnt, unseren vier Wänden zu neuem Glanz zu verhelfen.


Vorurteil 1: Tapeten sind Schnee von gestern


Viele von uns denken bei Tapeten an verblasste Blumenmuster aus Omis Wohnzimmer, aber die Wandkleider haben sich weiterentwickelt und begeistern heute mit ihrer Vielfältigkeit. Knallige Farben, auffällige Muster oder 3D-Effekte lassen sie zu stylischen Hinguckern werden, die wahlweise nur eine Wand oder einen ganzen Raum verschönern. Wer auf der Suche nach etwas Zeitlosem ist, greift zur Tapete in Schwarz und Weiß. Mit spannenden Prints bekommt das Farbduo zusätzlichen Pepp.


Tipp: Vor allem bei detailreichen, großflächigen Mustern gilt das Motto: Weniger ist mehr. Tapeziere in diesem Fall lediglich eine Wand, die dann doppelt gut zur Geltung kommt.


Wände mit Tapeten verschönern


Vorurteil 2: Tapeten lassen sich nur mit viel Aufwand anbringen und entfernen


Wir geben zu: Es braucht schon ein wenig Konzentration, bis die Tapete knitterfrei sitzt. Die gute Nachricht: Je nach Material geht das Tapezieren aber leichter von der Hand als gedacht. Vlies etwa lässt sich einfacher anbringen, da es reißfester ist als andere Materialien. Es eignet sich zudem auch für Wände mit kleinen Unebenheiten oder Rissen, da es diese einfach kaschiert.


Mit Tapeten die Wände verschönern


Vorurteil 3: Tapeten schaden der Umwelt


Heutzutage gibt es eine Vielzahl von umweltfreundlichen Tapeten, die nicht nur ökologisch hergestellt werden, sondern auch zur Verbesserung des Raumklimas beitragen. Während ältere Modelle die Luftzirkulation und somit die Atmungsaktivität beeinträchtigen, wird bei der ökologischen Variante auch die Bildung von Schimmel vermieden – vor allem in Kinder- und Schlafzimmern ist das ein großer Pluspunkt. Zudem sind sie frei von Zusatzstoffen wie Weichmachern.


Kinderzimmer mit Tapete verschönern


Vorurteil 4: In feuchten Räumen wie Badezimmern sollte man auf Tapeten verzichten


Auch hier können wir Entwarnung geben, denn Tapeten machen im Bad eine ebenso gute Figur wie anderswo. Vorausgesetzt, sie sind für feuchte Räume geeignet, denn sonst besteht die Gefahr, dass du dich nicht allzu lang an dem Wandschmuck erfreust. Tapeten, die im Bad eingesetzt werden können, verfügen meist über eine spezielle Beschichtung und nehmen daher keine oder nur eine sehr geringe Menge Feuchtigkeit auf. Dazu gehören etwa Vlies- oder Glasfasertapeten.


Tipp: Bäder gehören oft nicht zu den großzügigsten Räumen eines Zuhauses. Deshalb eignen sich hier besonders Tapeten mit metallisch glänzender Oberfläche, da sie das Licht reflektieren und dem Zimmer mehr Tiefe verleihen.



Vorurteil 5: Tapeten sind nichts für schmale Geldbeutel


Auch wenn Tapeten oft in der Rolle verkauft werden, geben einige Händler den Preis pro Quadratmeter an. Vergewissere dich deshalb vor dem Kauf, wie sich der Preis berechnet. Der Vorteil des aktuellen Tapetentrends liegt in seiner Vielseitigkeit: Auch für kleinere Budgets gibt es bereits jede Menge stilvolle Designs, die beweisen, dass Style nicht teuer sein muss.


Tipp: Weiteres Geld sparst du, indem du nur eine bestimmte Fläche tapezierst, etwa nur eine Wand im Raum oder nur die Decke, statt den gesamten Raum!


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