DIY: Vogelhäuschen selber bauen

Machen Sie mit diesem einladenden Vogelhaus unseren gefiederten Freunden eine kleine Freude.

selbst gebautes Vogelhaus


Im Winter benötigen unsere gefiederten Freunde oftmals zusätzliches Futter. Stilecht und wetterfest serviert man ihnen das Mahl in einem Futterhäuschen, welches aus wenigen Einzelteilen schnell und ohne großen Aufwand selbst gebaut werden kann.


Und so geht's:


Wayfair Guides


Materialien:

  • Kiefernholzbrett (120 cm x 40 cm, ca. 20 mm stark)
  • verschiedene Äste aus dem Garten (Ø 4-5 cm und 2-3 cm)
  • Holzlatte, 18 mm x 35 mm, ca. 120 cm lang
  • Schrauben (35 mm, 50 mm & 80 mm)
  • Wasserfester Holzleim


Werkzeug:

  • Handbohrmaschine und/oder Akkubohrschrauber
  • Fuchsschwanz oder ähnliche Handsäge (Optional: Tischkreissäge)
  • Schraubbits/Schraubendreher passend zu den verwendeten Schrauben
  • kleiner Holzbohrer zum Vorbohren (Ø kleiner als Schraubendurchmesser)


Vorbereitung:

Bevor es an den eigentlichen Zusammenbau geht, musst du zunächst die Hölzer auf folgende Maße zurechtsägen:

  • 1 x Kiefernholzbrett: 25 cm x 30 cm (Grundplatte)
  • 1 x Kiefernholzbrett: 30 cm x 40 cm (Dach)
  • 1 x Kiefernholzbrett: 28 cm x 40 cm (Dach)
  • 4 x Aststücke: 23 cm mit 45° Gehrung (Eckpfosten)
  • 2 x Dachlatte: 33,6 cm (Umrandung)


Solltest du keine (Tisch-)Kreissäge zur Hand haben, kannst du die Flächen auch in einem Baumarkt mit Holzschnittservice zuschneiden lassen.



Wayfair Guides


Schritt 1:


Für die Äste und Latten reichen eine ruhige Hand und ein Fuchsschwanz (oder vergleichbare Handsäge) allemal. Wer nett fragt, wird aber sicherlich auch im Baumarkt hierbei Hilfe erhalten.


Schneide die 45-Grad-Gehrung erst, nachdem du die Eckpfosten durch Drehen und Wenden endgültig vorpositioniert hast (Schritt 2). Da Äste erfahrungsgemäß nie gerade sind, sind hier Kompromisse erforderlich. Gehe aber ruhig nach Augenmaß vor. Zuviel Perfektionismus und krumme Äste sind nämlich oftmals ein vermeidbarer Frustfaktor. Zum Sägen empfiehlt Ben hier die Handsäge mit Führungsschiene.


Zusammenbau:


Tipp: Damit das Holz nicht splittert, empfiehlt es sich, alle Löcher mit einem kleinen Bohrer vorzubohren.


Das „Fundament"


Umrahme die Grundplatte (25 cm x 30 cm) wie auf dem Bild zu sehen mit den zugeschnittenen Latten. Zur Befestigung der Latten kannst du kleine Nägel, Schrauben oder auch wasserfesten Holzleim verwenden. Ben hat sich für Leim und Schrauben (3,5 mm x 35 mm) entschieden.




Das „Erdgeschoss"


Hast du die vier Äste mit der 45-Grad-Gehrung versehen, setze diese mit der abfallenden Schnittkante nach außen auf die Grundplatte und verschraube die Äste anschließend von unten mit 5 mm x 80 mm Schrauben.


Das „Dach"


Aus den beiden übrigen Brettern baust du anschließend das rechtwinklige Dach. Damit alles später symmetrisch ist, gehört das Kürzere (28 cm) der beiden Bretter auf das Breitere (30 cm). Mit einigen Schrauben verbindest du dann die Bretter, setzt das fertige Dach mittig auf die Eckpfosten und fixierst es mit jeweils einer Schraube (4 mm x 50 mm).




Die „Veranda" (Optional):


Aus passend zugesägten Astresten baust du als nächstes ein Geländer und verschraubst es entsprechend des Bildes mit den Eckpfosten (hier können nämlich die Gäste später sitzen und schlemmen).


Aufstellen des Hauses:


Stelle das Haus an einer geschützten Stelle auf. Ben empfhielt zudem einen Schutzanstrich mit einer umweltfreundlichen Holzlasur, um das Holz vor eindringender Feuchtigkeit zu schützen. Bei regengeschützter Anbringung (z.B. unter Vordach, Balkon) ist das nicht zwingend notwendig, kann aber etwas mehr Farbe ins Spiel bringen!


Viel Spaß beim Nachbauen!




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