Ratgeber: Pergola vs. Gartenpavillon

Pergola oder Pavillon? Wir bringen Licht ins Dunkle

Gartenpavillon


Möchtest du deinen Garten verschönern und weißt nicht wo du anfangen sollst? Ein Pavillon oder eine Pergola ist ein toller Anfang! In unserem Leitfaden zu Pergolen und Pavillons erfährst du, wie du die perfekte Gartenstruktur für dein Zuhause wählst.


Übersicht:



Definitionen: Pergola und Pavillon


Der Hauptunterschied zwischen einer Pergola und einem Pavillon ist die Funktion des Dachs. Ein Pavillon schützt vollständig vor der Sonne, wobei eine Pergola Sonnenstrahlen durch ihr Lamellendach durchlässt. Normalerweise bietet eine Pergola teilweise Schutz und Schatten in einem Garten, einem Weg oder einer Terrasse. Das Holzdach aus gekreuzten Streben bietet optimalen Raum für Pflanzen und Reben. Ein Pavillon ist dagegen ein überdachter Sitzbereich für den Außenbereich,der optimal vor der Witterung schützt.


Wie wähle ich ein Pavillon?


Pavillon im Garten


Design


Terrasse: Dies ist die beliebteste Art der Pavillons und ist fest auf deiner Terrasse oder deinem Hof verankert. Sie kann aus Metall, Holz, Kunststoff oder Vinyl hergestellt sein.


Pop-Up: Diese Art von Pavillon kann ganz einfach bewegt sowie auf- und abgebaut werden. Eine ideale Option für Grillabende, Sportveranstaltungen oder spontane Zusammenkünfte.


Zum Grillen: Dieser Pavillon wird über den Grill platziert, um ihn vor Schnee und Regen zu schützen. Selbstverständlich schützt er auch dich vor schlechtem Wetter oder vor der Sonne.


Einbauart


Feststehend: Diese Pavillons sind oft mit einem Boden ausgestattet oder werden in der Erde verankert, wodurch sie selbst extremen Wetterbedingungen Stand halten können. Diese feststehenden Pavillons sollten auf einer ebenen Fläche wie einer bestehenden Terrasse, auf Pflastersteinen oder Betonplatten montiert werden. Um stehendes Wasser zu vermeiden (was zu Schimmel führen kann), sollte sichergestellt werden, dass Wasser angemessen ablaufen kann.


Tragbar: Diese Pavillons haben in der Regel keinen Boden, sondern bestehen aus vier Beinen und einem Dach. Dadurch können sie ganz einfach transportiert werden.


Wandmontiert: Diese Pavillons sind dafür konzipiert, an einer Außenwand montiert zu werden. In der Regal überdachen sie auf diese Weise eine Terrasse und schaffen in deinem Außenbereich einen schattigen und insektenfreien Ort der Entspannung.


Gartenpavillon


Eigenschaften


Wetterfest: Diese Pavillons halten Wetterbedingungen mühelos Stand und schützen dich vor Regen und Schnee.


Ohne Fundament: Bei diesem Pavillon sind für die Installation weder Betonplatten, Pflastersteine noch ein Fundament erforderlich. Jedoch wird empfohlen, die Beine mit Erdspießen oder Gewichten zu befestigen.


Mit Fliegengitter: Dieser Pavillon ist mit Fliegengittern ausgestattet, um Insekten fernzuhalten.


Geschlossen: Diese Art von Pavillon ist für ein höheres Maß an Privatsphäre und Schutz mit Fliegengittern, Vorhängen und/oder Wänden versehen.


Doppeltes Dach: Dieser Pavillon hat ein abgestuftes Dach, das als Dekoration oder als Belüftung für die Verwendung von Grills oder Feuerschalen dient.


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Installationstipps für Pavillons


Informiere dich über deine örtlichen Bauvorschriften, um sicherzustellen, dass die Größe deines gewünschten Pavillons für deinen Hof zugelassen ist. In den meisten Fällen benötigt man keine Sondergenehmigung, wenn der Pavillon kleiner als 9 m² ist, jedoch ist es immer besser, auf Nummer sicher zu gehen. In manchen Städten ist ein gewisser Abstand zwischen dem Pavillon und der Straße oder Strommasten usw. erforderlich. Wenn du den Boden aushebst, um ein Fundament zu installieren, erkundige dich bei deinem örtlichen Versorgungsunternehmen, damit du beim Graben keine Wasser- oder Stromleitung oder Abwasserkanäle triffst.


Feststehende Pavillons sollten einen angemessenen Wasserabfluss haben und mit Betonfüßen im Boden verankert sein. Verwende Metallriemen, um sie bei der Verankerung an den Pfosten zu befestigen. Da Pavillons viele verschiedene Größen, Designs und Montagearten haben können, solltest du am besten die Anweisungen und Installationsanforderungen des Herstellers befolgen. Möglicherweise ist eine Installation durch Fachleute erforderlich, da häufig Graben, Betonieren, Pflastersteine Verlegen oder der Bau eines Holzdecks notwendig ist.


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Wie wähle ich eine Pergola?



Einbauart


Unabhängig von der Art der Installation ist es am besten, deinen Pavillon oder deine Pergola für ein höheres Maß an Stabilität zu befestigen.


Verankert: Diese Art von Pergola muss mit Erdspießen oder Zement im Boden verankert werden.


Freistehend: Diese Pergolen werden weder an eine Wand montiert noch im Boden verankert. Daher kannst du sie auf eine beliebige ebene Oberfläche platzieren. Es ist jedoch zu empfehlen, sie an einem windgeschützten Ort aufzustellen.


Wandmontiert: Eine Seite dieser Pergola wird an die Außenwand deines Wohnhauses montiert. Dabei erstreckt sich das Lamellendach über deine Terrasse und die anderen Beine stehen auf der Terrasse.


Eigenschaften


Wetterfest: Für dieses Modell werden wetterfeste Materialien verwendet, um vor Rost und Fäulnis zu schützen.


Mit Überdachung: Diese Pergola verfügt über einen wetterfesten Stoff, um für Schatten zu sorgen. Dieser wird üblicherweise über das Lamellendach gehängt, wobei manche Überdachungen auch an der Seite herunterhängen.


Mit Lamellen: Diese Art von Lamellen sind ähnlich wie Jalousien angewinkelt, um vor Regen und direkter Sonneneinstrahlung zu schützen – eine stilvolle Alternative zu einem Baldachin.


Gewölbtes Dach: Anstelle eines flachen Dachs haben diese Pergolen ein gewölbtes Dach, was ihnen eine raffinierte Optik verleiht.



Installationstipps für Pergolen


Bevor du dich für eine Pergola entscheidest, solltest du den dafür vorgesehenen Bereich ausmessen, um sicherzustellen, dass sie optimal passt. Die ausgewählte Stelle sollte eben sein, damit sich kein Regenwasser ansammelt. Außerdem sollte sich das Regenfallrohr nicht genau dort entleeren. Erkundige dich bei deiner Stadtbehörde, um sicherzustellen, dass du beim Graben der Pfostenlöcher keine Wasser- oder Stromleitungen oder Abwasserkanäle triffst.


Da Pergolen in verschiedenen Größen, Designs und Montagearten erhältlich sind, solltest du die Anweisungen und Installationsanforderungen des Herstellers befolgen. Für die Montage und Installation sind häufig zwei Personen erforderlich. In der Regel werden Pergolen mit 90-Grad-Stützwinkeln im Boden verankert. Am besten schraubst du diese in die Balken und nicht in die Holzdielen.


Wenn du sie nicht an einem Balken befestigen kannst, lege ein Brett mit den Maßen 15 x 5 cm senkrecht unter die Deckbretter und schraube die Halterungen darin fest. Diese sollten mit Beton gefüllten 15 cm tiefen Pfostenlöchern im Boden verankert werden. Wenn du dir beim Betongießen nicht sicher bist, kannst du immer einen Profi damit beauftragen.


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Pergola- und Pavillonmaterialien


Holz: Holz ist bei Pergolen und Pavillons die häufigste Wahl, da es durch seine rustikale und klassische Optik überzeugt. Zedernholz ist eine beliebte Option, da es natürlich, wetterfest und insektenresistent ist. Es sollte jedoch einmal im Jahr neu versiegelt oder gebeizt werden, um Fäulnis oder Schäden durch Insekten zu vermeiden.


Metall: Metallstrukturen sind langlebig und bieten eine einfache zusammensteckbare Montage. Wenn sie jedoch nicht angemessen gepflegt werden, werden sie mit der Zeit anfällig für Rost.


Vinyl: Pavillons und Pergolen aus Vinyl lassen sich ganz einfach mit einem Gartenschlauch reinigen. Sie sind daher eine wartungsarme Option, da sie sich weder verformen noch schimmeln. Wenn dein Haus eine Vinylverkleidung hat, passt das Pavillon sogar optisch zu deinem Außenbereich.


Kunststoff: Kunstharz rostet, fault oder splittert nicht, weshalb es eine langlebige und erschwingliche Option im Vergleich zu Holzwerkstoff ist.


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