Ratgeber: Der große Boxspringbett-Guide

Entdecke die Vorteile und praktische Kauftipps für Boxspringbetten

Shopping Guide: Boxspringbetten


Bettrahmen, Lattenrost, Matratze – das war für die meisten Deutschen bislang die Formel für eine gemütliche Nachtruhe. Seit einiger Zeit sind allerdings die Boxspringbetten auf dem Vormarsch. Wir erklären deshalb unter anderem, wie sich die amerikanischen Betten von klassischen Betten unterscheiden, welche Vorteile sie mit sich bringen und was du beim Kauf eines Boxspringbettes beachten musst.


Boxspringbetten kaufen


Der große Boxspringbetten-Guide in der Übersicht


Was unterscheidet Boxspringbetten von herkömmlichen Betten?
Wie ist ein Boxspringbett aufgebaut?
Bonellfederkern und Tonnentaschenfederkern - Worin liegt der Unterschied?
Woran erkenne ich eine gute Matratze?
Wie finde ich den richtigen Topper?
Welche Vorteile hat ein Boxspringbett?
Checkliste: Worauf muss ich beim Kauf eines Boxspringbettes achten?


Was unterscheidet Boxspringbetten von herkömmlichen Betten?


Im Gegensatz zu herkömmlichen Betten, die aus Bettrahmen, Lattenrost und Matratze bestehen, liegt bei einem Boxspringbett die Matratze nicht auf einem klassischen Lattenrost. Der Name lässt es schon erahnen: Wichtigstes Bestandteil eines Boxspringbettes ist das gefederte Untergestell, die Box. Auf dieser liegt die Matratze auf – meist eine sehr dicke mit bis zu 30 Zentimetern Höhe. Dadurch sind Boxspringbetten mit einer Sitzkantenhöhe von 50 bis 70 Zentimetern deutlich höher als normale Betten.


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Wie ist ein Boxspringbett aufgebaut?


Boxspringbetten bestehen aus drei elementaren Schichten: dem Untergestell, der Matratze und dem Topper. Klassische Modelle werden außerdem noch von einem Kopfteil ergänzt, das aber weniger einen praktischen als vielmehr einen ästhetischen Nutzen hat. Zusätzlich können Boxspringbetten mit Bettfüßen und Hussen individualisiert werden. Mitunter sind allerdings nicht alle Elemente im Preis enthalten, was eine freie Zusammenstellung der einzelnen Teile ganz nach dem persönlichem Geschmack erlaubt.


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Die Box


Das Untergestell – auch Boxspring oder Box genannt – besteht aus einem meist aus Massivholz oder Metall gefertigten Rahmen. Dieser ist von einer Federung umgeben und mit Schaumstoff oder Fasermatten abgedeckt. Aus optischen Gründen ist dieser Rahmen meist mit einem dekorativen Stoff bezogen. Die Box ist im Inneren mit einem Federkern ausgestattet und ersetzt beim Boxspringbett den sonst üblichen Lattenrost. Ähnlich wie der Lattenrost aber zum Schlafkomfort beiträgt, entscheidet die Box über die Stützkraft des Bettes und sollte deshalb auf das Körpergewicht abgestimmt sein. Hilfreich ist bei der Auswahl der Blick auf den Härtegrad. Dabei gilt als Faustregel: Härtegrad 2 (H2) bis etwa 80 Kilogramm, H3 bis ungefähr 100 Kilogramm und H4 darüber.


Die Matratze


Auf dem Untergestell liegt die Obermatratze, wobei hier vor allem Modelle aus Bonellfederkern und Tonnentaschenfederkern Verwendung finden. Mittlerweile gibt es auch Matratzen aus Latex, Visco oder Kaltschaum – allerdings gelten die Federkernmatratzen als hochwertiger und somit auch als komfortabler. Ebenso wie bei herkömmlichen Matratzen, gibt es auch bei Matratzen für Boxspringbetten zum Teil Unterschiede im Härtegrad. Üblicherweise wird der Härtegrad eines solchen Bettes aber schon mit der Wahl der Box festgelegt.


Der Bezug der Matratze ist oft im gleichen Design wie der der Box gestaltet, kann aber auch in einer anderen Farbe einen spannenden Kontrast bilden. Grundsätzlich kommt die Matratze ohne ein spezielles Laken aus, da sie nicht als eigentliche Liegefläche gedacht ist.


Ab einer Größe von 160 Zentimetern wird die Matratze meist in zwei geteilt. Dadurch kann der Kern individuell ausgesucht werden. Äußerlich ist davon jedoch nichts zu sehen und so bleibt die einheitliche Ästhetik bestehen.


Der Topper


Die oberste Lage und damit auch die Liegefläche besteht bei Boxspringbetten aus dem sogenannten Topper. Das ist eine bis zu zehn Zentimer hohe Auflage aus Kaltschaum, Visco oder Latex, die bei einigen Modellen mit der Obermatratze vernäht ist.


Das Kopfteil


Kopfteile sind zwar kein essenzieller Bestandteil eines Boxspringbettes, sind aber doch ein besonderer Hingucker. Bei zahlreichen Modellen lässt sich das Kopfteil unabhängig vom Rest des Bettes auswählen – dadurch ist die Auswahl riesig und reicht von XXL-Exemplaren über klassische mit Stoff bezogene Modelle bis hin zu üppig gepolsterten Teilen. Das Kopfteil wird meist über eine Schiene in die Box eingehängt. Wichtig ist, dass das Boxspringbett direkt an der Wand steht, denn immerhin willst du dich an das Kopfteil ja auch anlehnen.


Zu den elementaren Teilen eines Boxspringbettes gehören Box, Matratze und Topper. Nicht alle Boxspringbetten haben allerdings einen separaten Topper. Bei manchen Exemplaren ist er direkt an die Matratze genäht.


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Bonellfederkern und Tonnentaschenfederkern - Worin liegt der Unterschied?


Da die Box eines Boxspringbettes die Rolle des Lattenrostes bei einem herkömmlichen Bett übernimmt, ist sie sehr wichtig für den Schlafkomfort. In den meisten Fällen ist sie mit einem Bonell-oder einem Tonnentaschenfederkern ausgestattet. Ein Bonellfederkern besteht aus zahlreichen einzelnen Stahlfedern, die an der Ober- und Unterseite über Drähte miteinander verbunden sind. Dadurch wieder der Druck des Körpers über die gesamte Fläche verteilt. Diese Art des Federkerns eignet sich für Personen mit einem Körpergewicht bis etwa 80 Kilogramm besonders gut oder für alle, die eine weichere Unterlage zum Schlafen bevorzugen.


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Zu den elementaren Teilen eines Boxspringbettes gehören Box, Matratze und Topper. Nicht alle Boxspringbetten haben allerdings einen separaten Topper. Bei manchen Exemplaren ist er direkt an die Matratze genäht.



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Woran erkenne ich eine gute Matratze?


Da die Wirbelsäule tagsüber oft stark beansprucht wird, ist es wichtig, dass der Rücken während der Nachtruhe entlastet wird. Dabei sollte man einerseits nicht durchhängen, andererseits aber auch nicht wie auf einem Brett schlafen müssen. Bei Boxspringbetten ist bereits die Box als Untergestell maßgeblich für den Schlafkomfort – die Matratze wiederum erbringt den Großteil der Stützleistung. Mittlerweile werden auch Boxspringbetten mit einer Matratze aus Kaltschaum angeboten. Das Federungsvermögen dieser Exemplare ist jedoch weitaus geringer, wodurch der Liegekomfort deutlich gemindert wird.


Bei Bonell- und Taschenfederkernmatratzen ist gleichermaßen wichtig, dass sie in unterschiedliche Zonen eingeteilt sind. Üblich ist eine Einteilung in fünf, sieben oder neun Zonen. Sieben Zonen empfinden die meisten Menschen als besonders angenehm, allerdings kann dieses Empfinden auf Grund von Faktoren wie dem Körpergewicht oder der Größe bei jedem anders ausfallen. Entscheidend ist bei der Matratze für ein Boxspringbett auch die Anzahl der pro Quadratmeter verarbeiteten Federn. Generell gilt: Je höher die Anzahl an Federn pro Quadratmeter, desto höher die Festigkeit.


Eine Matratze mit 260 Federn pro Quadratmeter ist beispielsweise vor allem für Personen bis etwa 100 Kilogramm angenehm. Wer mehr wiegt, ist mit einer höheren Anzahl an Federn pro Quadratmeter gut beraten.


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Wie finde ich den richtigen Topper?


Für maximalen Schlafkomfort darf bei den meisten Boxspringbetten eines nicht fehlen: der Topper. Bei einem klassisch amerikanischen Boxspringbett ist der Topper bereits mit der Matratze vernäht. In Europa ist jedoch ein separat aufliegender Topper weiter verbreitet. Dies bringt einige Vorteile mit sich, zum Beispiel die vielfältigeren Möglichkeiten zur Anpassung der Unterlage an die eigenen Schlafgewohnheiten, die Körpergröße und das -gewicht. Außerdem gibt es durch einen durchgängigen Topper selbst dann keine „Besucherritze", wenn unterschiedliche Matratzen benötigt werden. Zu guter Letzt hat ein Topper den rein praktischen Nutzen, dass durch ihn die Matratze geschont wird.


Der Topper erlaubt außerdem eine individuelle Anpassung des Boxspringbettes an den Körper und die Schlafgewohnheiten des Besitzers. Bei der Wahl des Toppers gilt: Kaltschaumtopper sind recht fest und finden dadurch schnell in ihre eigentliche Form zurück. Topper aus Latex sind im Gegensatz dazu recht weich. Für Menschen mit Rückenproblemen ist ein Topper aus Viscoschaum eine gute Wahl, da er auf Druck reagiert und sich so dem Körper anpassen kann.


Bei unterschiedlichen Bedürfnissen bietet sich ein ein Kombi-Topper an, dessen Kern auf die jeweiligen Bedürfnisse des Schläfers angepasst sind. So kommt jeder gleichermaßen auf seine Kosten, ohne das an Liegekomfort eingebüßt werden muss.


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Welche Vorteile hat ein Boxspringbett?


In der Hotelbranche haben Boxspringbetten sich schon längst durchgesetzt, da sie höheren Schlafkomfort versprechen. Doch was genau macht ein Boxspringbett nun gemütlicher als ein herkömmliches Bett?Ein wesentlicher Vorteil ist die höhere Sitzkantenhöhe: Sie erleichtert nicht nur den Ein- und Ausstieg, sondern wirkt sich auch positiv auf den Schlafkomfort aus. Da die Matratze nicht auf einem Lattenrost aufliegt, funktioniert hier die Luftzirkulation besser. Deswegen eignen sich Boxspringbetten besonders gut für Menschen, die nachts viel schwitzen.


Durch den fehlenden Lattenrost ist ein Boxspringbett außerdem flexibler als ein herkömmliches Bett. Bei Belastung senken sich nämlich nur die Federn nach unten, die tatsächlich unter Druck stehen – so kann sich die Matratze flexibel dem Körper anpassen und die Körperbewegungen abfedern. Dadurch bieten Boxspringbetten vor allem übergewichtigen Menschen und Leuten, die an Rückenproblemen leiden, besonders hohen Schlafkomfort.



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Checkliste: Worauf muss ich beim Kauf eines Boxspringbettes achten?


Individuelle Bedürfnisse


Leidest du unter Rückenschmerzen, schläfst du unruhig oder schwitzt du nachts vermehrt, stehen jeweils unterschiedliche Matratzen, Topper und Co. zur Verfügung. Lasse dir bei der Auswahl Zeit und konsultiere bei Bedarf einen Experten.


Körpergewicht und Größe


Generell gilt: Wer mehr als 100 Kilogramm wiegt, sollte eher eine Box mit Tonnentaschenfederkern wählen. Wer ein Gewicht von 80 bis 90 Kilogramm nicht überschreitet, aber doch eine feste Liegefläche bevorzugt, ist mit einer Box mit Bonellfederkern und einer Matratze mit Taschenfederkern gut beraten. Eine Rolle spielt hier auch die Anzahl der Federn pro Quadratmeter: Eine Matratze mit 260 Federn pro Quadratmeter ist vor allem für Personen bis etwa 100 Kilogramm angenehm. Bei der Wahl des richtigen Härtegrades ist der Body Mass Index (BMI – Informationen zur Berechnung hier hilfreich: Ab einem BMI von 25 empfiehlt sich der Härtegrad 3, ab einem BMI von 30 der Härtegrad 4.


Material und Qualität


Da Boxspringbetten zunehmend beliebter werden, springen immer mehr Hersteller auf diesen Zug auf und stellen Polsterbetten her, die optisch einem Boxspringbett ähneln, aber nicht den gleichen Komfort bieten. Achte also darauf, dass im Untergestell tatsächlich ein Bonell- oder Tonnentaschenfederkern vorhanden ist. Außerdem werden mitunter Spanplatten verwendet, um die Kosten zu drücken. Diese sehen zum einen nicht schön aus und sind noch dazu nicht sonderlich stabil.


Ausstattung und Extras


Klar ist: Eine Box, eine Matratze und in den meisten Fällen auch ein Topper sind elementare Bestandteile eines jeden Boxspringbettes. Darüber hinaus lässt sich das Bett aber durch zahlreiche Extras wie ein Kopfteil, Bettfüße, Hussen sowie passende Konsolen oder Bänke individualisieren. Überlegen dir deshalb vorher gut, was dir besonders wichtig und wie groß dein Budget ist.


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Individuelle Bedürfnisse


Leidest du unter Rückenschmerzen, schläfst unruhig oder schwitzt du nachts vermehrt, stehen jeweils unterschiedliche Matratzen, Topper und Co. zur Verfügung. Lasse dir bei der Auswahl Zeit und konsultiere bei Bedarf einen Experten.


Körpergewicht und Größe


Generell gilt: Wer mehr als 100 Kilogramm wiegt, sollte eher eine Box mit Tonnentaschenfederkern wählen. Wer ein Gewicht von 80 bis 90 Kilogramm nicht überschreitet, aber doch eine feste Liegefläche bevorzugt, ist mit einer Box mit Bonellfederkern und einer Matratze mit Taschenfederkern gut beraten. Eine Rolle spielt hier auch die Anzahl der Federn pro Quadratmeter: Eine Matratze mit 260 Federn pro Quadratmeter ist vor allem für Personen bis etwa 100 Kilogramm angenehm. Bei der Wahl des richtigen Härtegrades ist der Body Mass Index (BMI – Informationen zur Berechnung hier hilfreich: Ab einem BMI von 25 empfiehlt sich der Härtegrad 3, ab einem BMI von 30 der Härtegrad 4.


Material und Qualität


Da Boxspringbetten zunehmend beliebter werden, springen immer mehr Hersteller auf diesen Zug auf und stellen Polsterbetten her, die optisch einem Boxspringbett ähneln, aber nicht den gleichen Komfort bieten. Achte also darauf, dass im Untergestell tatsächlich ein Bonell- oder Tonnentaschenfederkern vorhanden ist. Außerdem werden mitunter Spanplatten verwendet, um die Kosten zu drücken. Diese sehen zum einen nicht schön aus und sind noch dazu nicht sonderlich stabil.


Ausstattung und Extras


Klar ist: Eine Box, eine Matratze und in den meisten Fällen auch ein Topper sind elementare Bestandteile eines jeden Boxspringbettes. Darüber hinaus lässt sich das Bett aber durch zahlreiche Extras wie ein Kopfteil, Bettfüße, Hussen sowie passende Konsolen oder Bänke individualisieren. Überlege dir deshalb vorher gut, was dir besonders wichtig und wie groß dein Budget ist.


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