Ratgeber: Anleitung zum Kauf von Hundeboxen

Hier zeigen wir Ihnen die Vor- und Nachteile der verbreitesten Materialien für Hundeboxen und geben Ihnen Größenvorschläge.

Egal ob du deine Vierbeiner trainieren oder transportieren möchtest, wir helfen dir dabei, die richtige Hundebox zu finden.


Hundeboxmaterialien



Transportboxen für Hunde aus Metall »


Vorteile

  • Einfach zu montieren
  • Einfach zu reinigen
  • Kann (oftmals) zusammengefaltet werden
  • Kann mehrere Eingänge haben (an der Seite oder oben)
  • Unterteiler für Welpen im Wachstum
  • Atmungsaktiv
  • Das Tier kann nach draußen sehen


Nachteile

  • Manchmal hohes Gewicht
  • Passt häufig nicht zur Einrichtung
  • Laut
  • Die freie Sicht kann die Tiere zum Heulen veranlassen
  • Nicht isolierend, Tiere können frieren oder sind Hitze ausgesetzt



Hundeboxen aus Kunststoff »


Vorteile

  • Einige kleinere Modelle sind tragbar und verfügen über einen Griff
  • Geringes Gewicht
  • Sorgt für Privatsphäre
  • Kann vor Kälte schützen
  • Kunststoffboxen sind häufig von Fluglinien zugelassen


Nachteile

  • Privatsphäre verhindert, dass man das Tier im Auge behalten kann
  • Schwieriger zu reinigen, muss auseinander genommen werden
  • Passt häufig nicht zur Einrichtung



Hunde-Transportboxen aus Polyester »


Vorteile

  • Zusammenfaltbar und einfach zu verstauen
  • Sorgt für Privatsphäre für die Tiere
  • Häufig von Fluglinien zugelassen
  • Häufig sehr geringes Gewicht
  • Gut für die Reise mit dem Auto geeignet


Nachteile

  • Hunde, die gerne auf Dingen herumkauen, können die Box leicht beschädigen
  • Nicht für Welpen oder Hunde geeignet, die nicht stubenrein sind
  • Bietet nicht den gleichen Schutz vor Stößen und Remplern wie andere Boxen



Hundeboxen aus Holz »


Vorteile

  • Passt häufig gut zur Einrichtung
  • Kann auch als Nachttisch oder Beistelltisch verwendet werden
  • Stabil und belastbar
  • Kann aus mehreren Materialien bestehen (Holz, Draht, Kunststoff, etc.)


Nachteile

  • Tiere können am Holz knabbern und so die Box beschädigen
  • Häufig nicht zerlegbar


Die richtige Größe bei Hundeboxen


Die richtige Größe ist bei Hundeboxen besonders wichtig. Ist die Box zu groß, kann das Tier leicht etwas anstellen oder unruhig werden. Ist die Box dagegen zu klein, so wird es schnell ungemütlich für Ihren Vierbeiner. Hier findest du eine Übersicht mit ungefähren Größenangaben, an die du dich bei der Auswahl der Hundebox halten kannst.


  • XS (60 cm, bis 10 kg): Yorkshire Terrier, Chihuahua
  • S (75 cm, 11-20 kg): Dackel, Lhasa Apso
  • M (90 cm, 21-30 kg): Cockerspaniel, Englische Bulldogge
  • L (105 cm, 31-40 kg): Dalmatiner, Golden Retriever
  • XL (120 cm, 41-50 kg): Deutscher Schäferhund, Dobermann
  • XXL (135 cm, 51+ kg): Deutsche Dogge, Mastiff


Eine gute Möglichkeit zum Feststellen der richtigen Größe der Box besteht darin, die Größe Ihres ausgewachsenen Hundes zu messen (vom Boden bis zur Schulter) und dann ca. 8 cm hinzuzurechnen. Messe dann die Länge des Hundes vom Kopf bis zum Ansatz des Schwanzes und addieren ebenfalls ca. 8 cm. Solltest du eine Box für einen Welpen kaufen, so orientiere dich einfach an den Durchschnittsgrößen der jeweiligen Rasse.


Hinweis: Im Zweifel solltest du lieber eine zu große als eine zu kleine Box erwerben. Sollte dein Tier zu wenig Platz haben, ist es Zeit für einen größere Box.

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