Basiswissen: Licht & Energie

Watt, Lumen & Co. erklärt

Lampe


Was ist eigentlich Energie?


Elektrische Energie, umgangssprachlich auch „Strom" genannt, wird benutzt, um Wärme und Licht zu erzeugen, Informationen zu übermitteln und Motoren anzutreiben. Elektrische Energie kann z.B. in elektrischen und magnetischen Feldern gespeichert und in andere Energieformen umgewandelt werden.


Elektrische Energie wird in Wattsekunden (Ws) gemessen. Diese internationale Standardeinheit ist zu gering, um den Strom im Haushalt und Wirtschaft zu beschreiben. Daher ist im Haushaltsbereich eher die größere Einheit Kilowattstunde (kWh) üblich. Die Einheit Watt ist nach dem schottischen Erfinder James Watt benannt.


Was genau versteht man unter Watt (W)?


Wie viel Energie eine Lampe verbraucht, wird in Watt angegeben. Mit beiden Werten (Lumen und Watt) lässt sich die Wirtschaftlichkeit der Lampe errechnen. Man erhält die Lichtausbeute, wenn man den Lumen- durch den Watt-Wert teilt. Je höher das Ergebnis, desto effizienter ist die Lampe.


Was genau versteht man unter Lumen (lm)?


Lichtstrom ist ein Maß für die Strahlungsleistung einer Lichtquelle innerhalb des für das menschliche Auge sichtbaren Spektrums. Es wird in Lumen angegeben. Je größer der Wert ist, desto heller ist das Licht des Leuchtmittels.


Die Farbcharakteristika


Es gibt zwei Standardbewertungssysteme für die Bestimmung der Farbcharakteristik des Lichtes:


Farbtemperatur (gemessen in Grad Kelvin: K) beschreibt die Farbe des Lichtes, d.h. wie warm (rötlich) oder kalt (bläulich) das Licht einer Lichtquelle empfunden wird. Wer warmes Licht mag, sollte eine Lampe mit 3300 Kelvin (warmweiß) auswählen. Wer es eher frisch mag, greift zur Lampe mit Werten über 5300 Kelvin (tageslichtweiß). Je größer der Kelvin-Wert, desto weißer und kälter ist die Lichtfarbe. Zum Vergleich: Eine klassische Glühlampe hat einen Wert von 2700 Kelvin.


  • 1.500 K – Kerzenlicht
  • 2.700-3.500 K – warmweiß
  • 3.500-5.000 K – neutralweiß/weiß
  • 5.000 K – kaltweiß / tageslichtweiß


Farbwiedergabestufe (Ra) (gemessen zwischen 1 - 100) gibt den Grad der Farbverfälschung an, mit dem die Farbe eines beleuchteten Objektes erscheint. Die Farbwiedergabestufe wird durch den Grad der Farbverfälschung gegenüber einer Referenzlichtquelle (Allgebrauchlampe) bestimmt. Eine Lampe mit einer Farbwiedergabestufe von Ra 80 oder höher, erhält die Einstufung als "gute Farbwiedergabe".


Kaltes Licht wird oft in Büros und anderen öffentlichen Gebäuden benutzt, während wärmeres Licht in privaten Wohnungen eingesetzt wird, weil es gemütlicher wirkt.


Weitere wichtige Begriffe rund ums Thema Licht und Beleuchtung


  • A (Ampere): Maßeinheit für die Stromstärke
  • AC (Alternating Current): Wechselstrom
  • Bonddrähte: elektrische Leitungen zum Halbleiterchip
  • COB-LED (Chip on Board): LED-Chips werden direkt auf der Leiterplatte verbaut
  • Controller: Steuerung, bzw. Regelung erfolgt über Controller
  • DC (Direct Current): Gleichstrom
  • LED (Light Emitting Diode): Leuchtdiode
  • RGB (Abkürzung für Rot-Grün-Blau):wird im Zusammenhang mit LED-Leuchtmitteln verwendet, welche die Lichtfarbe ändern können
  • V (Volt): Einheit für die Stromspannung. Aus deutschen Steckdosen kommen in der Regel 230 Volt Wechselstrom.
  • Lebensdauer (h): Der Preis einer Lampe ist von der Lebensdauer abhängig, welche auf der Verpackung mit einem kleinen h (für engl. hour = Stunde) angegeben wird. Eine gute Lampe überdauert mindestens 10.000 Stunden.
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